Die Firma Plaubel & Co. wurde im Jahr 1902 von Hugo Schrader gegründet. Das Geschäftsfeld umfasste zuerst den Handel und die Herstellung von fotografischen Objektiven und Zubehör.

Mit der Präzisions-Peco begann sie 1909 dann auch mit der Produktion von Kameras. Seit 1950 konzentrierte sich Plaubel auf seine Peco-Großbild-Fachkameras, bei denen es sich ausschließlich um Kameras auf optischer Bank handelt. Heute profuziert die in Frankfurt ansässige Firma die Peco Profia PL69D. Dieses 2-mal-3-Inch-Format-Modell ist auf digitale Architektur- und Produktfotografie ausgelegt und bietet die großen Verstellwege, die für Fachkameras auf optischer Bank typisch sind. Mit einem Rollfilmrückteil eignet es sich aber auch für die analoge Fotografie.

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Die Peco Profia PL69D (2 mal 3 Inch) ist auf die digitale Architektur- und Produktfotografie ausgelegt.

Zunächst stellte Plaubel nur Objektive her: das vierlinsige Doppel-Ortar 1:1,6 in Brennweiten von 6 bis 75 Zentimeter sowie das Peconar 1:8, 15 bis 25 Zentimeter. Ab 1909 wurden auf Wunsch vieler Kunden die “Präzisions-Peco” produziert, eine 9 mal 12-/10 mal 15-Zentimeter-Laufbodenkamera mit Luftbremsenverschluss und drei Lamellen.

Außerdem entwickelte das Unternehmes eine kleine Scherenkamera, bei der die Antriebseinrichtung beider Scheren mit Micrometer-Antrieb im Vorderteil angeordnet war. Dadurch wurde das Vorderteil der Kamera mit dem Objektivträger absolut parallel zur Negativ-Plattenebene geführt. Zudem konnten Entfernung und Verschlussgeschwindigkeit bei geschlossenem Apparat eingestellt werden. Diese Kamera kam 1912 als Kleinststereokamera (“Stereo-Makina”) im Format 4,5 mal 10,7 Zentimeter auf den Markt. Wegen der großen Nachfrage wurde sie später auch als Einzelbildkamera im Forma 4,5 mal 6 Zentimeter produziert.

1911 brachte Schrader die Makina heraus, eine Kamera, die in die Geschichte der Fotografie einging. Sie war zu dieser Zeit die einzige Kleinkamera ihrer Zeit mit der Möglichkeit, der Hoch-Tief-Verstellung des Objektivs. Ab 1912 wurde der von der Firma Deckel entwickelte Compur-Verschluss in die Makina eingebaut. Nach dem Ersten Weltkrieg lief die Produktion der Makina im Format 6,5 mal 9 Zentimeter an – mit einer für jene Zeit erstaunlichen Objektiv-Lichtstärke von 1:3.

1926 und 1927 brachte Plaubel weitere Verbesserungen seiner Stereokameras in den Formaten 6 mal 13 und 4,5 mal 10,7 Zentimeter. 1931, fünf Jahre nach dem Eintritt von Sohn Goetz in die Firma, wurde das Unternehmen in eine Familien-AG umgewandelt. 1940, nach dem Tode von Hugo Schrader, übernahm Goetz die Firma und führte sie zu Weltbedeutung.

Seit 1950 konzentrierte sich Plaubel auf seine Peco-Großbild-Fachkameras, bei denen es sich ausschließlich um Kameras auf optischer Bank handelt. Heute bietet die in Frankfurt ansässige Firma die Peco Profia PL69D an. Dieses 2-mal-3-Inch-Format-Modell auf digitale Architektur- und Produktfotografie ausgelegt und bietet die großen Verstellwege, die für Fachkameras auf optischer Bank typisch sind. Mit einem Rollfilmrückteil eignes es sich aber auch für die analoge Fotografie.

Quellen: u.a. Wikipedia